[Rezension] Brennen muss Salem

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Originaltitel: Salem's Lot

Titel: Brennen muss Salem

Autor: Stephen King

Genre: Horror

Verlag: Heyne







Das Meisterwerk, das neue Maßstäbe in der Horrorliteratur gesetzt hat


Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.



Der Autor führt uns allmählich in die Welt des Bösen hinein.

Zuerst möchte ich etwas zu dem Buchcover sagen. Trotz der recht schlichten Gestaltung, finde ich es super! Der schwarze Hintergrund und dieser Kopf?!? aus Rauch wirkt mystisch und auch furchteinflössend. Mir gefällt das Buchcover richtig gut, denn ich finde, es strahlt trotzdem eine Ruhe aus und gleichzeitig auch eine Tiefgründigkeit.

Die erweiterte Neuausgabe des Buches, welches ich gelesen habe, enthält während der Geschichte auch ein Vorwort und Vorbemerkungen des Autors, sowie gestrichene Szenen und ein Nachwort. Das Vorwort des Autors hat mir sehr zugesagt, besonders ein Satz ist mir immer noch in Erinnerung geblieben, den ich absolut genial finde!



ACHTUNG SPOILER VORWORT

Schalten Sie den Fernseher aus - schalten Sie doch auch mal alle Lichter aus bis auf die eine Lampe über Ihrem Lieblingssessel -, und dann unterhalten wir uns hier im Dämmerlicht mal über Vampire. Ich denke, ich bringe Sie dazu, an sie zu glauben, denn ich habe es, während ich an meinem Buch arbeitete, selber auch getan.


SPOILER ENDE



Die Geschichte beginnt mit einem Prolog. Dieser hat mich leider eher verwirrt, als mir einen Vorgeschmack auf die Geschichte zu geben. Es wird darin über mehrere Personen geschrieben, die ich mir jedoch nicht gleich merken konnte und ich sie somit mit der Hauptgeschichte nicht in Verbindung bringen konnte. Der Prolog zeigt Szenen auf, die erst zum Ende der Geschichte hin passieren bzw. nach dem Ende der Geschichte.

Die Protagonisten in dem Prolog konnte ich schließlich nicht mit den Protagonisten zu Beginn der Geschichte identifizieren, sodass diese für mich wieder neu waren. Recht schnell tauchten auch noch weitere Protagonisten in der Geschichte auf, sodass es mir zunehmends schwer fiel, den Überblick zu behalten. Nach circa hundert Seiten gelang mir dies dann doch allmählich und ich konnte mich auf die Geschichte langsam einlassen.

Recht schnell entstand eine unterschwellige Spannung, ausgelöst durch ein mysteriöses Haus in Jerusalem's Lot, in dessen Ort die Geschichte spielt. Zu der unterschwelligen Spannung kam hin und wieder Grusel dazu und die Spannung stieg. Mich hat die Geschichte an manchen Stellen so sehr gegruselt, dass ich mich nicht getraut hatte, abends alleine in einem Zimmer zu lesen, besonders, wenn von irgendwoher unerklärliche Geräusche erklangen. Die Spannung stieg und flaute immer mal wieder ab, doch langweilig wurde die Geschichte dadurch nie. Auch durch die hin und wieder absatzlangen Erzählpassagen, empfand ich das Buch nie als langatmig. Stephen King ist der Geschichtenerzähler schlechthin, doch trotz seiner zusätzlich eingebauten Erzählungen, wird die Geschichte nie langweilig oder langatmig.
Allgemein hat mir sein Schreibstil sehr zugesagt und dafür gesorgt, dass ich mich ebenfalls in Jerusalem's Lot aufhielt und alles miterlebte. Gruselig, wie echt es sich angefühlt hat.

Der Hauptprotagonist Ben war mir sehr sympathisch und ich fand es toll, dass ich die Geschichte hauptsächlich aus seiner Sichtweise miterleben durfte. Er ist Schriftsteller und kam nach Jerusalem's Lot, um ein neues Buch zu schreiben. Er hat ein gutes Herz und ist nicht auf den Kopf gefallen. Ich mochte ihn sehr. Genauso wie Susan, die in Jerusalem's Lot lebt und Ben recht schnell kennengelernt hat. Sie spielt neben Ben eine wichtige Rolle in dem Buch. Aber auch die vielen anderen Protagonisten spielten jeder auf seine Weise ein wichtige Rolle und hat einen wertvollen Beitrag zur Geschichte dazugeleistet. Die meisten von ihnen mochte ich recht gerne, doch einige waren mir auch ziemlich unsympathisch. Wen ich mochte und wen nicht, könnt ihr wahrscheinlich recht einfach herausfinden, wenn ihr das Buch lest Vielleicht habt ihr es aber auch schon gelesen und könnt euch denken, von wem ich jeweils so denke
Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen!

Das Buch ist in drei große Teile eingeteilt, welche jeweils mit einem Gedicht und/oder einem Textauszug aus einem anderen literarischen Werk versehen ist. Außerdem befindet sich vor jedem neuen Teil ein schwarz-weiß Bild, welches ziemlich mystisch, unheimlich und gedankenanregend ist. Diese Bilder machen das Buch umso mystischer, gruseliger und tiefgründiger. Die drei Teile sind weiterhin in Kapitel eingeteilt, die oftmals aus der Sichtweise eines anderen Protagonisten geschildert werden, dessen Namen wird immer am Kapitelanfang genannt. Desweiteren gibt es in den Kapiteln weitere kleinere Kapitel, die mit einer fortlaufenden Zahl gekennzeichnet sind und manchmal nur einen Zeitsprung darstellen, manchmal aber auch die nächsten Textpassagen von einer anderen Person schildern.
Obwohl sich das ziemlich durcheinander anhören mag, war es das überhaupt nicht. Es war recht schnell, wenn nicht sogar sofort klar, um was es sich bei der nächsten Textpassage handelte. Durch diese Sprünge und Wechsel erhielt die Geschichte eine gewisse Lebendigkeit. Es wurde nie langweilig, es gab immer ein bisschen Abwechslung.

Mir war nicht von Anfang an klar, was das Hauptthema des Buches war (ich hatte den Klappentext nicht gelesen), doch nach und nach hatte ich eine leise Vermutung, die sich immer mehr bestätigte. Mir hat das Thema gefallen und die Ausarbeitung von Stephen King hat mir auch sehr zugesagt. Es war nicht übertrieben, aber auch nicht untertrieben. Es hat ziemlich authentisch gewirkt und es würde mich nicht wundern, wenn es in der Wirklichkeit wirklich so etwas gibt. Wie es Stephen King im Vorwort gesagt hat, bin ich nicht mehr so abgeneigt dem gegenüber.




Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen!

Fantasyfreunde, die von diesem Thema noch nicht genug haben, dürfte es auf jeden Fall gefallen!




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