[Rezension] Weihnachten mit Bolle


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Originaltitel: Weihnachten mit Bolle

Titel: Weihnachten mit Bolle

Autor: Mirjam Müntefering

Genre: (Tier-) Roman

Verlag: Bastei Lübbe






Das ist doch hundsgemein! Eine klirrend kalte Nacht im Winter, ein Parkplatz mitten im Nirgendwo, und Bolle wurde von seiner Menschenfamilie einfach vergessen! Aber zum Glück gibt es ja auch noch nette Zweibeiner wie den Obdachlosen Hannes, der sich von nun an um Bolle kümmert.
Der Beginn eines großen Abenteuers und einer tiefen Freundschaft

- und des schönsten Weihnachtswunders, das man sich wünschen kann -



Das Buchcover ist wirklich schön gestaltet! Es ist mir im Buchladen sofort ins Auge gestochen. Es ist darauf Bolle zu sehen, der in einem Karton auf einem Fahhrad sitzt. Das spielt in der Geschichte eine große Rolle, wodurch ich finde, dass das Motiv gut ausgewählt wurde.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm lesen. Durch den etwas größeren Zeilenabstand und Rand in diesem Buch, fliegen die Seiten auch nur so dahin. Außerdem lassen sich immer wieder schöne kleine Bleistift Zeichnungen in dem Buch vorfinden, welche die Geschichte noch ein bisschen abrunden.

Der Einstieg in die Geschichte fällt einem recht einfach, da die Situation von Beginn an deutlich ist. Bolle wohnt bei Mutti, Vati und Louis, schon seit längerer Zeit. Anfangs noch galt alle Aufmerksamkeit ihm, doch die Zeit verändert die Gegebenheiten. Bolle bzw. Chester, wie er noch zu Beginn der Geschichte heißt, gerät immer mehr in den Hintergrund und fängt allmählich an zu denken, dass dies normal ist. Für mich persönlich tat mir Chester leid. Mir wurde das Gefühl übermittelt, dass sich die Familie nicht gut genug um ihn gekümmert hat, aber Chester nahm das so hin, weil, er ist ja nur der Hund und Vati bestimmt alles. Doch dann tut sich eine neue Gegebenheit auf und plötzlich steht die Familie vor einer wichtigen Entscheidung. Was das für eine Gegebenheit ist und wie sich die Familie entscheidet, das dürft ihr selbst herausfinden. Denn mehr möchte ich zu dem Inhalt der Geschichte nicht sagen.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Bolle's Sichtweise geschrieben. Anfangs fühlte es sich so an, als würde ich die Geschichte von weit weg sehen, doch nach und nach besserte sich dies und ich hatte das Gefühl, als wäre ich Bolle selbst. Trotzdem konnte ich nicht so richtig mit ihm mitfühlen, auch wenn ihm traurige und schöne Dinge widerfahren sind. So richtig mitreißen konnte mich die Geschichte leider nicht.
Da die Geschichte um die Weihnachtszeit herum spielt, wird selbstverständlich auch darauf eingegangen. Keiner der Protagonisten in dem Buch weiß genau, was Weihnachten wirklich ist. Doch Bolle findet es zum Ende der Geschichte heraus und bringt uns, die Menschen, dadurch zum Nachdenken.

Je mehr ich von der Geschichte Las, desto mehr wuchs mir Bolle ans Herz. Er ist so ein süßer, schlauer und treuer Hund, ich hätte ihn am liebsten selbst

Von Mutti, Vati und Louis bekommt man nicht allzu viel mit. Sie kamen mir etwas kalt herüber und alles verlief automatisch, ohne viel Gefühl. Hannes dagegen war mir sehr sympathisch. Er schätzt alles und ist sehr freundlich gegenüber anderen Menschen und hat sein Herz am rechten Fleck.

Die Geschichte ist in mehrere Kapitel eingeteilt, die etwas länger sind, aber den Lesefluss damit nicht beeinträchtigen. Jedes Kapitel enthält eine Überschrift und ist einfach, aber dennoch schön aufgemacht. Allgemein ist das Buch richtig schön aufgemacht
Da die Geschichte relativ kurz mit seinen 174 Seiten ist, kommt man auch recht schnell durch das Buch.





Eine wundervolle Geschichte über einen Hund, der den Sinn von Weihnachten herausfindet.









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