[REZENSION] Mordsommer






Titel: Mordsommer

Autor: Rudi Jagusch

Genre: Thriller







Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.



Der Klappentext hört sich sehr interessant und spannend an und auch das Buchcover ist geheimnisvoll gehalten, passt aber super zum Inhalt des Buches.
Man kommt super in die Geschichte hinein, da der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil hat, so dass es einem ermöglicht wird, das Buch leicht und super schnell zu lesen.
Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite interessant und vor allem spannend geschrieben. Das Ende, also der Showdown, hat sich wirklich lange gehalten und war absolut spannend. Nervenkitzel gab es dadurch auf jeden Fall. Leider fand ich das Ende vom Showdown abgehackt, aber das hat das Ende des Buches wieder gut gemacht. Auch gab es einige gruselige Stellen, die mich abends sogar ängstlich gestimmt haben. Die Geschichte war ein absoluter pageturner, die Seiten flogen nur so dahin. Es gab keine einzige Stelle, die ich als langatmig oder langweilig empfunden habe.
Die Protagonisten haben alle ihre eigene Persönlichkeit, dadurch wirkten sie geradezu lebendig. Es gab zwar einige Charaktere, aber man hatte keine Schwierigkeiten sie zuzuordnen.
Die Kapitel sind, obwohl sie recht kurz gehalten sind, wirklich gut eingeteilt. Die Spannung steigerte sich dadurch immer wieder, wenn das Kapitel sozusagen mit einem Cliffhanger endete.
Auch die Erzählperspektive, die immer wieder wechselte, brachte Abwechslung und auch nochmal Spannung mit rein. Die Hauptprotagonistin Nina, hatte sozusagen ihren eigenen Erzähler, der aber trotzdem ein allwissender, allgemeiner Erzähler war. Dann wurde noch aus der Ich-Perspektive von einer anderen Person erzählt, bei der man sofort glaubt, zu wissen, wer diese Person ist, man sich aber natürlich nicht sicher sein kann ;) Zudem wurde immer wieder in die Vergangenheit gereist, damit der Leser nach und nach erfahren konnte, was überhaupt damals geschehen ist.
Ich fieberte regelrecht mit den Protagonisten mit, fühlte mich in der Geschichte drin und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Als Tierliebhaberin fand ich einige Szenen schrecklich und wollte nicht weiterlesen, so nahe ging es mir, obwohl das Buch ja eigentlich 'nur' eine Geschichte ist. Ebenfalls gab es auch einige Szenen, wodurch man dieses Buch auch als Psychothriller betiteln könnte, was mir sehr gut gefiel. Für schwache Nerven könnte es dementsprechend etwas zu viel sein. Aber genau das macht das Buch aus. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Ich würde es allen empfehlen, die gerne Thriller lesen, mit einem Touch Psychothriller darin. Dieses Buch hat auf jeden Fall fünf Sterne verdient! Könnte ich, würde ich sogar noch mehr geben. Das andere Buch von dem Autor möchte ich unbedingt auch noch lesen :)






Vielen Dank an den Heyne< Verlag und Bloggerportal.de für das Rezensionsexemplar! :)


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